Prof. Dr. Daniel Bogner

Daniel Bogner, geboren 1972, ist Professor für Moraltheologie und Ethik an der Theologischen Fakultät der Universität Fribourg in der Schweiz, Lizentiat in Fundamentaltheologie bei J.B. Metz zum Denken von Carl Schmitt, Promotion bei Jürgen Werbick zu Mystik und Politik bei Michel de Certeau; Habilitation in Sozialethik zum Menschenrechtsbegriff im Kontext des Kolonialismus. Langjährige Tätigkeit in der kirchlichen Menschenrechtsarbeit (Kommission Justitia et Pax). Er ist Autor der Streitschriften „Ihr macht uns die Kirche kaputt… doch wir lassen das nicht zu!“ (2019) und „Liebe kann nicht scheitern. Welche Sexualmoral braucht das 21. Jahrhundert?“ (2024, beide im Herder Verlag erschienen).

  • Seit 2014 Ordentlicher Professor für Moraltheologie und Ethik an der Universität Fribourg/CH
  • 2013 Professur für Moraltheologie und Sozialethik in Luxemburg
  • 2010–2012 Habilitationsstudium am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ an der WWU Münster; Habilitation im Fach „Christliche Sozialethik“. Titel der Habilitationsschrift: „Das Recht des Politischen. Ein neuer Begriff der Menschenrechte“
  • 2006–2010 Kollegiat am Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien
  • 2000–2006 Referent für Menschenrechte bei der Deutschen Kommission Justitia et Pax
  • Promotion im Fach Fundamentaltheologie. Titel der Arbeit: „Gebrochene Gegenwart. Mystik und Politik bei Michel de Certeau“
  • Studium der Theologie, Philosophie und Politikwissenschaft in Münster, Fribourg und Paris