Karl Haucke

Statement

Macht wird häufig definiert aufgrund einer Analyse der mit ihr einhergehenden psychischen Prozesse. Eine handhabbare Unterscheidung benennt Macht durch Belohnung, Macht durch Zwang, Macht durch Legitimation, Macht durch Identifikation, Macht durch Sachkenntnis und Macht durch Information (French und Raven 1959). All diese Formen von Macht haben wir schon erlebt. Keine davon erfahren wir als nur in eine Richtung wirkend. All diese Erfahrungen rufen nach Diskurs.
Lasst uns anfangen.

Vita

Karl Haucke, geb. 1951, Schulzeit überwiegend in einem katholischen Ordensinternat; danach Studium der Sozialpädagogik und der Sozialwissenschaften sowie prägende Zusatzausbildungen (u.a. Supervision, Transaktionsanalyse, Qualitäts-Auditing). Tätigkeiten als Erzieher in Kindertageseinrichtungen (1976-1982), als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sozialpädagogischen Institut NRW (1979-1992, 1997-2014) sowie als Geschäftsführer des Bundesprojektes "Multiplikatorenfortbildung Tageseinrichtungen für Kinder" (1992-1996). In Forschung und Lehre an der SoWi-Fakultät der Fachhochschule Köln (2003 - 2014) mit den Schwerpunkten: Aufbau eines Zentrums für Schlüsselqualifikationen sowie die Mitwirkung beim Aufbau des Bachelor-Studienganges "Pädagogik der Kindheit und Familienbildung"; Publikationsschwerpunkte: Pädagogik der Kindheit, Sozialpsychologie, Bildungsplanung, Bildungsdokumentation, Qualitätsmanagement. Mitglied der Betroffeneninitiative MoJoRed e.V. und des Betroffenenbeirates des Ergänzenden Hilfesystems (BMFSFJ) sowie Sprecher des Betroffenenbeirates beim Erzbistum Köln.