Dr. Irmgard Schwaetzer

Statement

Wer die Welt verändern will, muss seine Macht klug gebrauchen. Als Präses der Synode der EKD kann ich zu Themen, die innerhalb der Kirche umstritten sind, Diskurse in Gang setzen und Klärungen und Entscheidungen herbeiführen. Als wichtige Beispiele seien genannt die Initiierung und Begleitung von Zukunftsprozessen der evangelischen Kirche, die Klärung der Ablehnung der Mission an Juden und die Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche. Meine Lebenserfahrung und meine klare Haltung zu den Themen spielen in diesen Prozessen eine große Rolle.

Vita

  • 1942 geboren in Münster/Westf.,
  • 1961 Abitur (Neusprachliches Mädchengymnasium Warburg in Westf.)
  • 1967 Staatsexamen in Pharmazie (Studium in Passau, Münster und Bonn)
  • 1968 Approbation (Zulassung als Apothekerin)
  • 1971 Promotion zum Dr. rer. nat. (Universität Bonn)
  • 1971 -1980 Apothekerin in der Industrie

Öffentliche Ämter

  • 1980 – 1987 Mitglied im Rat der Stadt Düren
  • 1980 – 2002 Abgeordnete des Deutschen Bundestags (Landesliste Nordrhein-Westfalen)
  • 1987 – 1991 Staatsministerin im Auswärtigen Amt für Europafragen
  • 1991 – 1994 Bundesministerin für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau

Politische Ämter u.a.

  • 1982 – 1994 Generalsekretärin, Bundesschatzmeisterin und stellv. Bundesvorsitzende der FDP

Ehrenamtliche Tätigkeiten u.a.

  • 2004 – 2013 Vorsitzende des Domkirchenkollegiums am Berliner Dom
  • seit 2013 Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland und Mitglied im Rat der EKD
    Mitglied im Kuratorium der Evangelischen Akademie zu Berlin
    Mitherausgeberin des Magazins Chrismon
  • 2003 – 2014 Mitglied im Vorstand der Friedrich-Naumann-Stiftung
  • 2004 - 2013 stationäre und ambulante Begleitung im Lazarus-Hospiz, Berlin